Zweiter Arthrose-Tag am Kreiskrankenhaus Schrobenhausen

Schrobenhausen (intv) Wenn’s im Kniegelenk, der Hüfte oder in der Schulter immer öfter schmerzt, dann bleibt eine Diagnose oft nicht aus: Arthrose. Etwa 5 Millionen Deutsche leiden an der Gelenkerkrankung. Überwiegend betroffen sind Menschen ab 65 Jahren. Viele stellen sich irgendwann die Frage: Operieren oder nicht? Das Schrobenhausener Kreiskrankenhaus will diese Woche ausführlich und kostenlos über das Thema informieren.

Im Rahmen des zweiten Arthrose-Tags sind mehrere Vorträge geplant. Zum einen sind es Experten, die im Mehrzweckraum des Krankenhauses Rede und Antwort stehen wollen. Initiiert hat den Arthrose-Tag der Chefarzt der Orthopädie am Kreiskrankenhaus Schrobenhausen, Markus Walz. „Die Menschen in Deutschland werden immer älter, darum steigt auch die Zahl der Prothesen-Operationen“, so Walz. Etwa 200 dahingehende Eingriffe werden pro Jahr am Schrobenhausener Kreiskrankenhaus durchgeführt. Der Bedarf sei also da – jedoch auch viele Unsicherheiten bei den Patienten, weiß der Chirurg.

Auch der neue Chefarzt der Anästhesie sowie ein Oberarzt aus der Orthopädischen Praxis des Medizinischen Versorgungs-Zentrums wollen referieren. Im Anschluss geben ehemalige Patienten einen Einblick in ihr Leben mit einer Prothese.

Die Vorträge im Überblick:

  1. Meine Gelenke tun weh! Konservative Arthrosetherapie (Amir Hamed Shojaei, Oberarzt Unfallchirurgie/Orthopädie)
  2. So geht es nicht mehr! Operative Arthrosetherapie (Markus Walz, Chefarzt Unfallchirurgie/Orthopädie)
  3. Tut das nicht weh? Anästhesie und Schmerztherapie bei Prothesen (Dr. Wolfgang Schleifer, Chefarzt Anästhesie)
  4. Wie geht das hinterher? Leben mit einer Prothese (SOB Zweirad, Trainings- und Therapiezentrum Schrobenhausen, Patienten)

Der Infoabend am Mi, 9. November, beginnt um 18 Uhr und dauert bis etwa 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.