Zwei Zeitreisende retten das Universium: „Valerian“ im intv Kinotipp

Ingolstadt (intv) In der gigantischen Weltraum-Metropole Alpha leben Millionen Aliens friedlich zusammen. Trotz kultureller Unterschiede arbeiten sie eng zusammen und profitieren vom Wissen der anderen. Doch irgendetwas stimmt nicht in der Stadt der tausend Planeten. Die Raum-und-Zeit Agenten Laureline und Valerian sollen sich der Bedrohung stellen.

„Es ist dieser Anruf, auf den jeder Schauspieler sehnsüchtig wartet. Ein Regisseur macht den Film, von dem er schon immer träumt und will dich für die Hauptrolle. Es ist das erste Mal, dass ich den Helden spiele. Das ist aufregend für mich, weil ich immer neue Sachen ausprobieren will. Diese Rolle war so herrlich umkompliziert und lustig und ich wusste, dass der Film episch wird.“, schwärmt Hauptdarsteller Dane DeHaan.

Für die Comicverfilmung hat der Franzose Luc Besson auf dem Regiestuhl Platz genommen. Schon als Kind war er in die Geschichten von Valerian und Laureline vernarrt. Die Idee daraus einen Film zu machen, musste er viele Jahre auf Eis legen.

„Es war technisch unmöglich umzusetzen. Also musste ich einige Jahre warten, eigentlich bis zu dem Zeitpunkt als „Avatar“ in die Kinos kam. Die Technik in diesem Film war so fortgeschritten, dass du damit tun konntest was immer du willst. Jetzt ist nur unsere Vorstellungskraft die Grenze. Durch „Avatar“ wurde alles möglich.“, erzählt Besson.

Dass hier alles an Special-Effects aufgefahren wurde, wird auch beim Blick auf das Budget deutlich. Mit knapp 200 Millionen Euro ist es der teuerste Film des französischen Kinos. „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ läuft am Donnerstag in den Kinos an und ist ab 12 Jahren freigegeben.