Zwei Innenminister in Manching: 73 Katastrophenschutzfahrzeuge übergeben

Manching (intv) Die Rückführung von Flüchtlingen mit Trans All Maschinen sei heute nicht das Thema. Das antwortete Bundesinnenminister Thomas de Maizière auf Nachfrage von intv. Allerdings standen vorne auf dem Rollfeld in Manching zwei solcher Militärflugzeuge. In Berlin wurde in den vergangenen Tagen bereits darüber nachgedacht, abgelehnte Asylbewerber mit Fliegern dieses Typs außer Landes zu bringen. Denn Charter- und Linienflüge sind damit oft überlastet. Der Bundesinnenminister traf in Manching auch seinen bayerischen Kollegen. Joachim Herrmann und Thomas De Maizière lobten den unermüdlichen Einsatz tausender Rettungskräfte bei der Betreuung von Flüchtlingen. Freiwillige aus ganz Bayern waren nach Manching gekommen, um hier insgesamt 73 Katastrophenschutzfahrzeuge entgegegen zu nehmen. 52 davon hat der Bund bezahlt. Ihr Wert wird auf über zehn Millionen Euro beziffert.  Auch Feuerwehrfahrzeuge sind darunter und Dekontaminationsfahrzeuge. Die werden gebraucht bei radioaktiver Verstrahlung oder Chemieunfällen. 19 der Fahrzeuge hat der Freistaat Bayern finanziert. Doch das war sicher nicht das Thema, worüber der deutsche und der bayerische Innenminister nach dem Festakt sprachen – unter Ausschluss der Öffentlichkeit.