zur sache: Wie sich Ingolstadt auf die Flüchtlinge vorbereitet

Ingolstadt (intv) Die Erstaufnahmelager in München und Nürnberg sind überfüllt, dabei nimmt die Zahl an Flüchtlingen in Bayern stetig zu. Das setzt auch die Kommunen unter Druck, die sich um die Unterbringung und Betreuung kümmern müssen. Allein in Ingolstadt sollen bis Jahresende 570 Menschen ein Dach über dem Kopf haben. Dank der neuen Kapazitäten auf der  ehemaligen Max-Immelmann-Kaserne lässt sich die vorgeschrieben Aufnahme-Quote auch erfüllen – mehr noch: die Räumlichkeiten werden ebenfalls als Erstaufnahmelager eingestuft. Bereits unter Dach und Fach ist die dann anstehende medizinische Erstuntersuchung der Flüchtlinge. Die übernimmt federführend das Gesundheitsamt. Erfreut zeigt sich Sozialreferent Wolfgang Scheuer über die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung. Vor allem Sachspenden laufen auf und bedürfen einer alsbaldigen Vorsortierung.