Zu schnell auf der Autobahn: 150.000 Euro Schaden bei drei Unfällen

Denkendorf (intv) Alle Hände voll zu tun hatten Polizei und Rettungskräfte am gestrigen Samstag auf der A9. In Richtung München krachte es gleich dreimal heftig, zum Glück gab es dabei nur leicht Verletzte. Der erste Unfall ereignete sich am Nachmittag, als ein Autofahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er kam ins Schleudern, nach rechts von der Autobahn ab und landete in der Leitplanke. Nur zwei Stunden später passierte nur wenige Kilometer entfernt ein änlicher Unfall. Dabei verlor ein 47-Jähriger die Kontrolle über seinen Sportwagen und landete in der Mittelleitplanke. Anschliessend schleuderte das Auto über alle drei Spuren, krachte in die rechte Leitplanke und überschlug sich mehrmals. Der Unfallverursacher und seine Beifahrerin wurden leicht verletzt. Auch hier war zu schnelles Fahren der Grund für den Crash. Eine halbe Stunde später übersah dann ein 59-jähriger Autofahrer das Ende eines Staus. Er versuchte noch, von der linke auf die mittlere Spur zu wechseln und an einem anderen PKW vorbeizukommen, allerdings ohne Erfolg. Er erwischte bei dem Manöver zwei andere Autos. Alle Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Der entstandene Schaden bei allen drei Unfällen gestern Nachmittag beläuft sich auf 150.000 Euro.