Zu Besuch in der Keramikwerkstatt

Ochsenhart (intv) Es ist einer der berühmtesten Momente der Filmgeschichte. Die Töpferszene in „Ghost – Nachricht von Sam“. Spätestens seit der Film mit Patrick Swayze 1990 in die Kinos kam, haftet dem Töpferhandwerk etwas romantisches an. Doch was auf der Leinwand so einfach aussieht, ist in Wirklichkeit harte Arbeit. Wir haben für Sie zwei gelernte Keramikerinnen in ihrer Werkstatt in Ochsenhart besucht.

Bevor Maria Emslander-Haugg und Marion Hilgart sich an ihre Drehscheiben setzen können, müssen sie zunächst einmal den Ton schlagen, da keine Luft mehr in der Masse sein darf. Produzieren sie in Serie, das heißt mehrere gleich aussehende Produkte, muss das Steingut zudem exakt abgewogen werden. Alles Dinge, die die Keramikerinnen in ihrer Ausbildung gelernt haben. Denn was kaum jemand weiß; Der Beruf des Keramikers oder auch Töpfers ist ein Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungszeit von drei Jahren. Natürlich kann man das Töpfern auch als Hobby betreiben, exakte und professionelle Ware herzustellen bedarf jedoch einiger Erfahrung.

Aus Ton lassen sich die verschiedensten Produkte herstellen. An der Drehscheibe entstehen meist Schalen, Vasen, Teller und Krüge. Ihre Waren verkaufen die Handwerkerinnen in ihrem eigenen Laden am Marktplatz in Eichstätt. Die Produkte von „mema Keramik“ können unter www.mema-keramik.de auch online bestellt werden.