Zoom: Ende des Baustellenlebens in Sicht

Schrobenhausen (intv) Kabeltrommeln statt Schlagzeug, Malerpinsel statt E-Gitarre: Im Schrobenhausener Jugendzentrum Zoom müssen musikalische Events derzeit noch pausieren. Die große Generalsanierung, die das Team seit Monaten beschäftigt, geht aber in die letzte Runde. Seit heute hat das Zoom wieder offiziell geöffnet, bis Ende der Woche sollen auch die Baumaßnahmen abgeschlossen sein.

„Begonnen hat alles mit der Küche, da kam eine neue Decke rein“, bilanziert Juze-Mitarbeiter Franz Stoß. Im Moment ist er dabei, zusammen mit den Jugendlichen das obere Stockwerk herzurichten. Das ehemalige Büro wird zum Gruppenraum umgestaltet, teilweise wird neuer Teppich verlegt. Für eine chillige Südseebar hat es leider nicht gereicht: „Dafür haben wir keine Genehmigung gekriegt – aus Brandschutzgründen“, beklagt Stoß.

Neue Technik für Konzerte

Die strengen Auflagen habe man unterdessen im Erdgeschoss erfüllen können. Hier wurden Brandschutztüren eingesetzt, wodurch auch der Backstagebereich wieder nutzbar wird. „Den können wir auch als Proberaum für Newcomer-Bands anbieten“, sagt der Juze-Mitarbeiter. Der große Saal mit Bühnentrakt wurde entkernt, sämtliche Kabel neu verlegt und die Veranstaltungstechnik digitalisiert, um für Konzerte besser gerüstet zu sein.

Und derer gibt es gleich zwei im April: Am 10.04. kommt die Reggae-Formation „AndiDred & DiBaba“ nach Schrobenhausen. Am 24.04. ist „The Noise“ zu Gast, eine Punk-Band aus New York, die von „Zach Mathieu“ rund um den Schrobenhausener Musiker Andi Baierl begleitet wird.

Auch die Jugendstadtratssitzungen finden regelmäßig im Zoom statt. Außerdem bietet das Jugendzentrum neuerdings Tanzkurse an, der erste beginnt ebenfalls bereits im April.