Zeitzeugen berichten: Das Ende des Zweiten Weltkriegs in Eichstätt

Eichstätt (intv) Das Ende des Zweiten Weltkriegs jährt sich in diesem Jahr zum 70. Mal. In Eichstätt haben die Bürger kaum etwas vom Krieg mitbekommen, abgesehen davon, dass kaum noch ein Mann in der Stadt war. Wegen der fehlenden Industrie bot sich den Alliierten kein lohnenswertes Angriffsziel, weshalb kaum Kriegsschäden zu beklagen waren. Im April 1945 rückten die Amerikaner jedoch immer näher. Die Eichstätter wurden immer nervöser, denn selbst im verlorenen ersten Weltkrieg hatte nie ein fremder Soldat auch nur einen Fuß in die Stadt gesetzt. Vorsorglich wurden vorhandene Waffen in den Fluss geworfen, Essensvorräte wurden geplündert und sogar die Spitalbrücke wurde gesprengt. Doch die Amerikaner zeigten sich beim Einmarsch als friedfertig. Gefahr ging vielmehr von den eigenen Leuten aus. So wurden am Abend vor dem Eintreffen der Amerikaner noch zwei Männer gehängt. Sie sollen Volksverräter gewesen sein, weil sie die Sprengung der Spitalbrücke verhindern wollten. Tatsächlich war die Sprengung aber purer Unsinn. Die Amerikaner konnten mit ihren modernen Panzern mit Hilfe von Schienen dennoch darüber fahren.

Von all dem berichten zwei Zeitzeugen gegenüber intv, Helmut Hawlata und Richard Diener, die damals elf und zwölf Jahre alt waren und in die selbe Klasse gingen. Eindringlich erzählen sie in dem Beitrag von ihren damaligen Erlebnissen.

 

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