Zeitumstellung: Mensch und Tier in der Winterzeit

Ingolstadt (intv) Am letzten Oktoberwochenende wurden die Uhren von Sommer- auf Winterzeit gestellt. Auch wenn uns dadurch eine Stunde mehr Schlaf beschert wurde, so war es doch ein Eingriff in den gewohnten Schlafrhythmus, der Folgen haben kann. So führen Zeitumstellungen zu rund acht Prozent mehr Verkehrsunfällen. Zudem gibt es in den Tagen danach vermehrt Krankenhauseinweisungen mit dem Verdacht auf einen Herzinfarkt. Bei sehr vielen kommt es zu einer Art Mini-Jetlag, der zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen, Verstimmung, Schlappheit und Trägheit führen kann.

Die meisten Menschen gewöhnen sich nach ein bis zwei Tagen an die Zeitumstellung, andere benötigen vier bis sechs Tage dafür. Es gibt aber auch Ausnahmen. Manche gewöhnen sich gar nicht daran und bleiben in ihrem bisherigen Tagesrhythmus.

Generell ist es aber weniger die veränderte Uhrzeit, als die frühe Dunkelheit, die den Menschen in der Winterzeit zu schaffen macht. Tatsächlich führen die kürzeren Tage und das schwächere Tageslicht häufig zu gedrückter Stimmung bis hin zu Depressionen.

Bei Tieren ist das anders. Den Hunden im Ingolstädter Tierheim ist die Zeitumstellung relativ gleichgültig. Sie werden im Winter eine Stunde eher gefüttert, wodurch sich für sie nicht viel ändert. Und schlafen könne sie ohnehin immer dann, wenn ihnen gerade danach ist.

Ihr Tagesablauf wird im Winter eher von den eisigen Temperaturen durcheinander gebracht.

Sie können in der kalten Jahreszeit ihre Freigehege nicht mehr so lange nutzen und müssen deshalb mehr Zeit drinnen verbringen.