Zehn Millionen Euro für Verkehrsentlastung

Beilngries (intv) Seit Jahrzehnten ist die Umfahrung der Stadt Beilngries Thema. Jetzt werden die Diskussionen und Planungen in die Tat umgesetzt.
Zumindest Bauabschnitt eins. Und der hat es bereits in sich: Die Altmühl sowie ein Altwasserarm müssen überquert werden, die Umgehungsstraße zieht sich erhöht auf einem Damm durchs Hochwassergebiet. Deutlich weniger Schwerlast- und Durchgangsverkehr ist die Hoffnung, dafür investiert Stadt und Freistaat rund 10 Millionen Euro.

Während der Festreden zum Spatenstich donnern immer wieder schwere Lastwagen vorbei Richtung Stadtmitte. Das soll bis Herbst 2019 ein Ende haben. Auch die Kirchanhausener dürften aufatmen.
Die knapp zwei Kilometer lange Umgehungsstraße verbindet im 1. Bauabschnitt die B299 mit der Eichstätterstraße. Neben zwei Kreiseln sind auch eine Brücken geplant.
Der 2. Bauabschnitt führt dann von der B299 nach Osten zur Kehlheimerstraße. Der dürfte allerdings noch weitere Jahre auf sich warten lassen.

Zwar aus Holz und begrünt, aber eine immerhin 220 Meter lange, vier Meter hohe Lärmschutzwand, ist Bestandteil der Baumaßnahme, auf Höhe des Campingplatzes. Eins steht fest: die Umgehungsstraße wird das Landschaftsbild vor den Toren Beilngries nachhaltig verändern.