Zahlreiche Schlägereien am Wochenende

Ingolstadt / Titting (intv) Gleich viermal sind sich am Wochenende Menschen im intv Sendegebiet in die Haare geraten. Gestern Früh um 4 Uhr kam es in der Ingolstädter Theresienstraße vor einer Gaststätte zu einer Schlägerei. Dabei wurde einem 27-jährigen Ingolstädter von einem bisher unbekannten Mann ins Gesicht geschlagen. Anschließend traten der Täter und ein weiterer Mann auf das Opfer am Boden ein. Zwei Helfer wurden ebenfalls angegriffen, die Polizei ermittelt jetzt den Grund der Auseinandersetzung.

Am Abend kam es dann auf dem Tittinger Kellerfest zu einer handfesten Schlägerei zwischen einen 21-jährigen Gast und drei angetrunkenen Brüdern aus dem Raum Aichach. Der Streit startete mit Pöbeleien und Provokationen der Brüder. Die Situation eskalierte dann, als einer der Brüder dem Opfer mit einem Glaskrug auf den Kopf schlug, während ein anderer ihm ins Gesicht boxte. Der dritte der Brüder trat schließlich noch mit dem Fuß auf den am Boden liegenden 21-jährigen ein. Der Sicherheitsdienst konnte die Schlägerei beenden, das Opfer wurde zum Glück nur leicht verletzt. Der Alkoholpegel der drei Anfreifer lag jeweils bei über zwei Promille.

Samstag Nacht gerieten dann bei der Saturn Arena in Ingolstadt Jugendliche aneinander. Dort suchte ein 15-jähriger nach einem verlorenen Gegenstand, als er auf eine Gruppe Gleichaltriger traf. Einer aus der Gruppe schlug dem Jungen plötzlich ins Gesicht und trat gegen ihn. Dabei platzte die Oberlippe auf und ein Schneidezahn brach ab. Der Täter konnte unerkannt entkommen.

Schließlich ist es heute Früh gegen 2:30 Uhr vor einer Diskothek in der Ingolstädter Kupferstraße zu einer weiteren Schlägerei gekommen. Das Gerangel begann dort mit Schubsen. Als jemand helfen wollte, erntete dieser mehrere Faustschläge ins Gesicht. Auch das Opfer der Rangelei musste von zwei bis drei weiteren Angreifern Schläge und Fußtritte einstecken und wurde kurz bewusstlos. Der 21-jährige Verursacher der Schlägerei hatte über zwei Promille und wurde festgenommen, als er weiter randalierte. Die anderen Täter konnte unerkannt Richtung Kreuztor fliehen.