Wunderwelt Wald: Zertifikat für Wittelsbacher Ausgleichsfonds

Ingolstadt (intv) Ein Spaziergang im Wald – für viele gibt es nicht Schöneres. Wem der Wald gehört, durch den sie gerade gehen, wissen aber die wenigsten. Dabei ist es in unserem Raum ziemlich wahrscheinlich, dass der Forst zu den Ländereien der alten Wittelsbacher gehört. Die Wälder der Wittelsbacher verwaltet der Wittelsbacher Ausgleichsfonds von Ingolstadt aus. Immerhin rund 12.000 Hektar sind es. Und dafür dass die besonders nachhaltig Bewirtschaftet werden, hat die Forstdirektion in Ingolstadt jetzt ein internationales Gütesiegel bekommen. Auf dieses Siegel ist vor allem er stolz: Harald Textor, der Oberforstdirektor des Wittelsbacher Ausgleichsfonds. Darum hat er es sich nicht nehmen lassen, die Übergabe des für ihn so wichtige Zertifikats gleich im heimischen Forst zu feiern. Bei der Gelegenheit hat der promovierter Forstwissenschaftler auch gleich noch eine kleine Vorlesung über die Bedeutung des Waldes zu halten – und erklärt, warum der Wald für uns so wichtig ist. „Ich glaube keiner würde mehr bestreiten, dass es den Klimawandel gibt. Die zwei wichtigsten Nahrungsmittel kommen aus dem Wald, nämlich Sauerstoff und Wasser. Aber auch die Bäume sind auf Wasser und Klima angewiesen. Im Köschinger Forst etwa müssen wir jetzt schon auf andere Baumarten umstellen“, sagt Textor. Und eben weil der Wittelsbacher Ausgleichfonds das tut und so klimafreundlich und vorausschauend arbeitet, hat er das europäischen Zertifikat bekommen. Den Oberforstdirektor freut das natürlich – nicht zuletzt auch deshalb, weil die Wittelsbacher auch im Holzgeschäft tätig sind. Na das ist doch ein guter Grund sich am Wochenende einfach mal selbst vom guten Zustand der Wittelsbacher Wälder zu überzeugen. Zum Beispiel im Köschinger Forst. Und ganz nebenbei lässt es sich dort auch wunderbar neue Kraft tanken.