Workshop mit den besten der Welt: Berliner Philharmonia Quartett am Gnadenthal-Gymnasium

Ingolstadt (intv) „Four of the best“ – Die vier Besten – so feiert die Londoner Presse das Streichquartett der Berliner Philharmoniker. Gestern gaben sich die vier Künstler am Gnadenthalgymnasium in Ingolstadt die Ehre und waren sich nicht zu schade mit den Nachwuchsstreichern zu üben und ihnen wertvolle Tipps mitzugeben: Mehr Bogen, mehr Esprit. Was für Laien eher abstrakt klingt, ist für die jungen Streicher am Gnadenthalgymnasium eine konkreter Hinweis. Und zwar nicht von irgendwem, sondern von Daniel Strabawa, Christian Stadelmann, Neithart Resa und Dietmar Schwalke – zusammen ergeben sie das Berliner Philharmonia Quartett.

Nach den ersten Mozartklängen sind die Profis schon guter Dinge: „Die Jugendlichen spielen prima, das hat auch schon vorher gut geklungen. Das ist ganz verblüffend, manchmal werden dieselben Sachen geprobt, die man auch als Profi übt. Dass man sich zum Beispiel wirklich traut, kurze Töne kurz zu spielen, oder ähnliches“, erklärt Christian Stadelmann.

Und ja, auch Streicher eines der besten Orchester der Welt verspielen sich mal, verraten sie uns. Für die Musiker besteht keine Trennwand zwischen Jugend und Klassik. Eingefädelt wurde das Zusammentreffen übrigens von der Diözese Eichstätt.

Eine tolle Erfahrung wartete dann auch gleich im Anschluss auf die Schüler. Zusammen mit den Profis durften sie deren Konzert mit Mozarts Kleiner Nachtmusik eröffnen. „Es geht eigentlich nur darum, dass die Musik lebendig bleibt in Konzertsälen, das ist wie bei der Liebe, da darf man nicht nachlässig werden. Musik muss man fördern“, betont Strabawa.