Wolfgang Inderwies neuer Leiter des GEFMA-Arbeitskreises „Ausschreibung und Vergabe im Facility Management“

Scheyern (intv) Die Baubranche boomt. Dabei können die Kosten für ein Gebäude schnell einmal in den siebenstelligen Bereich steigen. Nur Wenige wissen allerdings, dass die Instandhaltung und Pflege eines Gebäudes oftmals um ein Vielfaches teurer sind, als der Bau selbst. Hier kommt Wolfgang Inderwies ins Spiel. Er ist der neue Leiter des GEFMA-Arbeitskreises „Ausschreibung und Vergabe im Facility Management“ und berät Großkonzerne, Kommunen oder auch Schulen hinsichtlich der Bewirtschaftung von Gebäuden.

Der deutsche Verband für Facility Management, kurz GEFMA, ist ein branchenübergreifender Berufsverband mit etwa 1.000 Firmenmitgliedschaften. Darunter Gebäudeeigentümer, Dienstleister, Juristen, aber auch Berater. So wie Inderwies, der sich damit beschäftigt, wie öffentliche und private Immobilienbesitzer den passenden Dienstleister finden. Dabei vergeben seine Auftraggeber die verschiedensten Tätigkeiten. Von der Wartung der Heizungsanlage, über Rasenmähen, bis hin zur Gebäudereinigung, ist alles dabei. Dabei unterscheidet er zwischen öffentlichen und privatwirtschaftlichen Unternehmen. Der Auftraggeber von öffentlichen Gebäuden ist nämlich gesetzlich an einem Ausschreibungs- und Vergabeverfahren gebunden. Die Privaten sind bei der Dienstleisterwahl frei.

Trotz alledem nehmen vor allem größere Unternehmen das Angebot von Inderwies in Anspruch, denn diese haben ihre Standards und konkretisierte Leistungen in den Ausschreibungen. Allerdings beinhaltet seine Arbeit nicht nur die Ausschreibung und Vergabe von Facility Management Leistungen, er will auch die Branche weiterentwickeln. Das heißt nicht, dass er neue Putzlappen entwickeln möchte, witzelt er, sondern er möchte die Organisation und das Ineinandergreifen der Tätigkeiten voranbringen.