Wohnungsbedarfsentwicklung bis 2035: Boomtown Ingolstadt wächst weiter

Ingolstadt (intv) Die 137.000-Bürger-Marke hat Ingolstadt fast erreicht. Wohlstand, Arbeitsplätze, Bildungsmöglichkeiten und noch mehr sorgen dafür, dass auch in Zukunft immer mehr Menschen auf der Schanz wohnen möchten. Ein knappes Wohnungsangebot führt allerdings zu steigenden Mietpreisen. Die Stadt hat den Wohnungsbedarf bis 2035 ermittelt und Pläne entwickelt, um dem Bedarf gerecht zu werden. Um fast 15.000 Einwohner ist Ingolstadt in den letzten 10 Jahren gewachsen, der Trend ansteigend. Die Stadt rechnet damit, dass sie bis 2035 jährlich bis zu 1300 neue Mitbürger dazu zählen darf. Eine Stadtgrafik zeigt, ausgehend davon, dass sich zwei Personen einen Haushalt teilen, sind es 750 Wohnungen die pro Jahr fertiggestellt werden müssten. Die GWG trägt ihren Teil durch ein Sonderbauprogramm dazu bei. 400 wohnen baute die Gesellschaft 2016, 2017 kamen 770 dazu und ebenso viele sind für 2018 geplant. Der Oberbürgermeister Chritian Lösel (CSU) will aber weit über 2020 hinausschauen und hält die GWG dazu an, je nach Bedarf 150 bis 200 Wohungen jährlich fertig zu stellen. Bei den neuen Baugebieten wie Mailing, Friedrichshofen und Zuchering, muss jeweils Platz für Studentenwohnungen eingeplant werden. Denn die THI und die Stadt wollen die Studentenanzahl der Technischen Hochschule auf 10.000 erhöhen. Dafür, so Lösel, werden wahrscheinlich 1500 Studentenwohnungen benötigt. Bei den neuen Baugebieten wie Mailing, Friedrichshofen und Zuchering, muss jeweils Platz für Studentenwohnungen eingeplant werden. Denn die THI und die Stadt wollen die Studentenanzahl der Technischen Hochschule auf 10.000 erhöhen