Wirtschaftsbeirat gegen Steuererhöhungen

Ingolstadt (intv) Den Wirtschaftsstandort Bayern langfristig zu sichern, das ist das Interesse der Unternehmen im Freistaat. Gestern hat dazu in Ingolstadt der Wirtschaftsbeirat der Union getagt. Knapp 400 Vertreter aus Politik und Wirtschaft diskutierten über zentrale Themen wie die Energiewende oder eine nachhaltige Steuer- und Haushaltspolitik. Im Brennpunkt stand dabei das Thema betriebliche Steuern und Abgaben.

„Steuererhöhungen, wie von Rot-Grün derzeit geplant, sind Gift für die Unternehmen“, sagte der Bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) in seinem Vortrag. Finanzielle Mehrbelastungen gingen zu Kosten von Arbeitsplätzen. Auch Otto Wiesheu, ehem. Bayerischer Wirtschaftsminister und nun Präsident des Wirtschaftsbeirates, erteilte derartigen Plänen eine Absage.

Gekommen war auch Axel Strotbek, der bei Audi für das Vorstandsressort Finanzen und Organisation zuständig ist. „Die Anreize der Politik müssen klar sein: Wirtschaft zu fördern und Investitionen zu ermöglichen“, so Strotbek.

Der Wirtschafstag ist eine jährliche Veranstaltung des Wirtschaftsbeirates der Union e.V.. Zuletzt war die Tagung 2002 in Ingolstadt zu Gast.

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