Wintervogelzählung: Haussperling hat den Schnabel vorn

Ingolstadt (intv) Vor gut einem Monat haben die Naturschützer zur „Stunde der Wintervögel“ aufgerufen. Ein jeder konnte daran teilnehmen und für eine Stunde die Vögel in seinem Garten zählen. Das schlechte Wetter drohte den Vogelfreunden einen Strich durch die Rechnung zu machen. Nun aber sind die Ergebnisse da und die Mitglieder des Landesbundes für Vogelschutz in Ingolstadt sind zufrieden. In Ingolstadt nahmen knapp 200 Vogelfreunde an der Beobachtung teil. Sie zählten fast 4.500 Vögel. Im Durchschnitt waren es 37 Vögel pro Garten. Auf Platz eins landete dieses Jahr der Haussperling mit 704 Zählungen, nur knapp dahinter die Kohlmeise und auf Rang drei der Feldsperling. Würde man Feldsperling und Haussperling als Spatzen zusammen rechnen, wären sie absoluter Spitzenreiter. Damit das Interesse an der Vogelwelt weiter wächst, veranstaltet unter anderem der Landesbund für Vogelschutz in Pfaffenhofen regelmäßig Exkursionen. So auch an diesem Sonntag. Beobachtungsgegenstand waren die Wintergäste in Feilenmoos bei Geisenfeld. Die Fläche eignet sich besonders. Das Niedermoor gehört zum östlichen Donaumoos. Es ist sehr weitläufig und ungestört. Das lockt die Tiere an.