Willkommenskultur gesucht

Eichstätt (intv) „Herzlich Willkommen!“ – es braucht nur wenige Worte, um einen neuen Gast zu begrüßen. Das tägliche Brot im Hotel- und Gastronomiegewerbe. Stimmen die Dienstleistungen der Gastgeber, wird aus dem Gast auch ein zufriedener Urlauber. Doch das Verhältnis Gast und Gastgeber bekommt in diesen Tagen eine ganz neue Bedeutung. Schließlich sind auch Flüchtlinge Gäste und die Kommunen Gastgeber Dementsprechend wird landauf landab um eine neue Willkommenskultur gerungen – Thema auch heute in Eichstätt beim Kongress „Flucht, Migration und Tourismus“. Im christlichen Weltbild ist eine unvoreingenommene Begegnung mit Fremden alltäglich, sagt Bischof Gregor Maria Hanke in seinem Grußwort. In Zeiten des Heiligen Benedikt war Gastfreundschaft gegenüber Schutzsuchenden sogar die Regel. Die Menschen unterstützen ist auch eine Stück Glaubwürdigkeit einer Gesellschaft sagt Harald Pechlaner, Touristik-Professor an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Letztendlich wird so auch der Weg geebnet zu Ausbildung und Beschäftigung. Die Potentiale sind in der Wirtschaft gefragt. So werden Gäste auch wieder Gastgeber und tragen zu einer lebendigen Gesellschaft bei.