Wie stehen die Ingolstädter zum Betreuungsgeld?

Ingolstadt / Karlsruhe (intv) Das Betreuungsgeld ist gestoppt. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschied heute, dass das Gesetz verfassungswidrig ist. Den acht Richtern nach ist das Betreuungsgeld eindeutig Ländersache und hätte demnach niemals vom Bund eingeführt werden dürfen. Eltern in Bayern können jedoch aufatmen. Horst Seehofer hat bereits angekündigt, das Betreuungsgeld beibehalten zu wollen. Doch wollen die Menschen das Betreuungsgeld überhaupt? Bei einer intv-Umfrage zeigten sich die meisten Ingolstädter dem Betreuungsgeld gegenüber kritisch. Viele sehen es als eine Art Herdpremie, die die Frauen zuhause halten soll. Andere wiederum begrüßen die Tatsache, in Bayern weiterhin Betreuungsgeld zu erhalten. Schließlich sind die ersten Lebensjahre eines Kindes die prägendsten, so dass die Kleinen diese lieber mit den Eltern als mit Betreuungspersonen verbringen sollten.