Widerstand gegen Monstertrasse

Rennertshofen (intv) Noch immer begründet der Netzbetreiber Amprion auf seiner Homepage den Bau der 450 Kilometer langen Gleichstrompassage von Bad Lauchstädt in Sachsen-Anhalt bis in das schwäbische Meitingen mit der Notwendigkeit, Strom erzeugt aus Windkraftwerken, nach Bayern zu liefern. Kein Wort verliert Amprion darüber, dass eigentlich zum großen Teil aus Braunkohle erzeugte Energie über die Stromautobahn geschickt werden soll. Auch dieser Schachzug empört die Bürger, die einmal Anlieger der geplanten Trasse sein könnten – am Wochenende kamen fast 1000 Gegner der Stromtrasse nach Meitingen bei Augsburg, um ihrem Unmut Luft zu machen. Bürger im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen nützten am Samstag den Besuch von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner in Rennertshofen, um gegen die Trassenbau zu protestieren.

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