Wenn Sonne krank macht

Ingolstadt (intv) In Deutschland erkranken jährlich knapp 200 000 Menschen an Hautkrebs. Diese Zahl hat sich in den vergangenen Jahren fast verfünffacht. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Arten von Hautkrebs. An weißem Hautkrebs erkranken in Deutschland jährlich ca. 120 000 Menschen. Er kann entstehen, wenn die Haut über Jahre zu viel Sonne abbekommt. Der schwarze Hautkrebs, das sogenannte Melanom, ist wesentlich gefährlicher. Denn der Krebs ist sehr bösartig, es können sich schnell Metastasen im Körper bilden. Er wird vor allem durch extreme Strahlung auf ungebräunte Haut ausgelöst, wodurch Sonnenbrand entsteht. Das Heimtückische an Hautkrebs: Er ist nicht schmerzhaft und deshalb nur schwer zu erkennen. Anzeichen sind beispielsweise eine unregelmäßige Verfärbung des Mals oder eine Erhöhung der Haut. Hautärzte empfehlen deshalb mindestens einmal pro Jahr eine Routine-Kontrolle.