Weiterhin Ratlosigkeit bei Osram

Eichstätt (intv) Noch ist offen, welche Arbeitsplätze bei Osram in Eichstätt abgebaut werden. Daraus schöpft Betriebsratsvorsitzender Hubert Roßkopf Hoffnung, denn aktuell laufen die Gespräche mit der Konzernleitung auf Hochtouren. Im Feuer stehen 300 Jobs. Das ist fast die Hälfte der Belegschaft. Dabei wurde in den vergangenen Jahren massiv in die Produktion von LED-Lampen investiert, eine Investition in die Zukunft. „Und jetzt diese Kehrtwende, das ist nur schwer nachzuvollziehen“, sagt Eichstätts SPD-Kreisvorsitzender Sven John. „Jetzt gilt es an Lösungen zu arbeiten, das Know-How der Mitarbeiter heraustellen, möglicherweise auch Produktionslinien anderer Standorte nach Eichstätt zu holen, um die Produktion vor Ort zu sichern.“ Große Hoffnung setzt Sven John in die hiesigen Mandatsträger in München und Berlin. An Solidarität für die Osram-Mitarbeiter mangelt es nicht. Auch Oberbürgermeister und Landrat waren und werden in der Münchner Osram – Konzernzentrale vorstellig.

Der Sachstand ist Thema eines Mediengesrächs am Mittwoch. Mit dabei sind Vertreter von Betriebsrat, Gewerkschaft sowie der örtliche Bundestagsabgeordnete Reinhard Brandl.