Warnwestenpflicht ab dem 1. Juli

Ingolstadt (intv) Der 1. Juli ist auch dieses Jahr wieder der Tag der Änderungen und Einführung neuer Pflichten. Die acht Themen sind in 2014 die Rentenerhöhung, die Abschlagsfreie Rente ab 63, die Mütterrente, die Erwerbsminderungsrente, die Dynamisierung der Reha-Leistungen, Vergünstigung der Handy-Telefonie für das EU-Ausland, die Verbraucherinsolvenz und die Warnwestenpflicht für Autofahrer.

Was in vielen anderen EU-Mitgliedstaaten teils seit vielen Jahren in Kraft ist, gilt nun auch deutschlandweit: Das Mitführen einer Warnweste für den Autofahrer.

„Warnwesten können Leben retten“, sagt Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Wer bei einem Unfall oder einer Panne als Beteiligter oder Helfer aus dem Fahrzeug steigt, ist mit der auffälligen Weste deutlich besser sichtbar und so wesentlich sicherer unterwegs. Das liegt mitunter daran, dass diese einer Europäischen Norm entsprechen, die die 360-Grad Sichtbarkeit gewährleisten. So bestehen die Warnwesten aus fluoreszierendem Material in den Farben gelb, orange oder rot-orange mit mindestens fünf Zentimeter breiten reflektierenden Streifen.

Es empfiehlt sich, die Weste griffbereit im Wagen zu platzieren. Also nicht im Kofferraum, sondern lieber unter dem Fahrersitz oder dem Handschuhfach. Das Nicht-Mitführen der Warnweste kann mit einem Bußgeld von 15 Euro geahndet werden.