Waldbrandgefahr: Piloten überwachen Region in luftiger Höhe

Pfaffenhofen (intv) Des einen Freud ist des anderen Leid. Während sich alle Schüler über perfektes Badewetter freuen, setzt die Hitze der Natur ordentlich zu. Die Waldbrandgefahr in der ganzen Region steigt von Tag zu Tag – da reicht schon ein kleiner Funken, um eine Katastrophe auszulösen. Um so wichtiger sind jetzt die Piloten, die das Gebiet in luftiger Höhe überwachen. Für Pilot Florian Messner und Luftbeobachter Gerhard Reeb ist es bereits der fünfte Einsatz in Folge. Sie fliegen vom Flugplatz „Auhöfe“ bei Wolnzach. Ein Überwachungsflug dauert in der Regel ca. eineinhalb Stunden. Die Route ist vorgegeben: Es geht erst Richtung Westen nach Pöttmes, dann Richtung Süden am Flughafen München vorbei bis nach Moosburg – und anschließend über Gammelsdorf wieder zurück. Dabei ist höchste Konzentration gefragt. Auffälligkeiten, wie zum Beispiel Rauchentwicklung, melden die Beobachter sofort an die Integrierte Leitstelle – die dann alle notwendigen Einsatzkräfte alarmiert. Dieses Jahr haben die beiden zum Glück noch kein Feuer entdeckt, doch das geht schneller, als man denkt. In den Wäldern gilt bis Ende Oktober absolutes Rauchverbot, außerdem sollte man keine Glasflaschen in der Natur liegen lassen – durch die Reflektion kann sich der trockene Boden schnell entzünden. Wenn also jeder etwas mehr auf sich und seine Umwelt achtet, dann haben Pilot Florian Messner und Luftbeobachter Gerhard Reeb trotz der Hitze weniger zu tun.