Vorwürfe gegen Westpark-Geschäftsführer

Ingolstadt (intv) Der Geschäftsführer des Ingolstädter Einkaufszentrums Westpark Frank Hausschmid soll mittels Überwachungskameras die Anwesenheit seiner Sekretärin monatelang überprüft haben. Aufgekommen war die Videoüberwachung durch eine Abmahnung wegen nicht eingehaltener Arbeitszeiten, die trotz fehlender Zeiterfassung akribisch aufgelistet worden waren. Da die Praxis der Überwachung in begründeten Fällen legal ist, hat dies keine Disziplinar-Auswirkungen zur Folge.

Der Vater der Angestellten, ein ehemaliger Abteilungsleiter, wurde fristlos gekündigt, nachdem er weitere, zum Teil schwere Vorwürfe erhob. Von Vetternwirtschaft, Mobbing und Sexismus sei hierbei die Rede. Bisher gibt es keine Stellungnahme von der Betreibergesellschaft und dem Geschäftsführer zu den Vorfällen. Nur der zur Vermittlung eingeschaltete Rechtsanwalt bestätigte, dass Hausschmid eine Abmahnung erhalten und einen Stellvertreter aus der Zentrale an die Seite gestellt bekommen habe.