Vorbereitung auf die Laufsaison: Joggen bei Minusgraden

Ingolstadt (intv) Triathlon im Juni, Halbmarathon im April, aber Ende März schon der Sport IN Laufcup in Zuchering: Der Start der Laufsaison in und um Ingolstadt kommt schneller daher, als man denkt, auch wenn manch einer bei der sybirischen Kälte lieber in Winterschlaf versinken möchte. Um ordentlich vorbereitet zu sein, treibt es besonders ehrgeizige Sportler auch bei Minusgraden hinaus. Aber ist das eigentlich gesund? Gerhard Budy, ein Triathlet aus Ingolstadt, verrät, wie Sie sich beim Laufen nicht in einen Eiszapfen verwandeln.

Grundsätzlich ist Joggen bei bis zu -15 Grad okay. Ist es noch kälter draußen, rät gerhard budy dringend vom Joggen ab. Probleme mit Bronchien und der Lunge könnten auftreten. Um fit zu bleiben kann man das Training bei solchen Temperaturen aber auch in ein Fitnessstudio verlegen und das laufband nutzen.  Auf jeden Fall kein Intervalltraining, sondern langsame Ausdauerläufe machen. Die insgesamte Laufdauer sollte- selbst bei Profis- nicht länger als 90 Minuten sein. Außer Handschuhen sollten Sie unbedingt auch eine Mütze tragen, weil die meiste Hitze vom Kopf ausgeht. Ansonten empfiehlt der Experte zum Thema Kleidung das Zwiebelprinzip, das heißt, mehrere Schichten übereinander tragen. Eine zusätzliche Hose, die zumindest die Oberschenkel bedeckt, schadet auch nicht. Der eiskalte Laufwind kühlt nämlich dort die Muskeln am schnellsten aus. Vorsicht bei Glätte, da könnten normale Turnschuhe zu gefährlich sein. Zu warm darf man sich aber auch nicht anziehen. Am Besten ist es, wenn Sie bei Trainigsstart leicht frieren. Denn beim Laufen erreichen Sie eine gewisse Temperatur und dann kann es auch zu Hitzestau kommen. Hitzestau bedeutet Schwitzen. Und das draußen bei Minusgraden führt ganz sicher zu einer Erkältung.