Von Wolle bis Trauringe: Faire Woche in Eichstätt

Eichstätt (intv) Das Bewusstsein für Fairen Handel schärfen – deutschlandweit beteiligen sich Städte in dieser Woche mit Aktionen. Auch Eichstätt zeigt seine Vielfalt an Geschäften, die fairtrade-Produkte vertreiben. Seit mittlerweile drei Jahren darf sich die Domstadt offiziell „Fairtrade“-Stadt nennen. Die Weltbrücke dagegen ist bereits seit 36 Jahren ansässig in Eichstätt und setzt sich seit jeher für gerechte Arbeitsbedingungen und ökologische Nachhaltigkeit in den Produktionsländern ein. „Das Siegel hat ja bestimmte Voraussetzungen, es muss eine bestimmte Anzahl an Gaststätten und Geschäften beteiligt sein und da kann man sagen, dass sich die Zahl derer, die mitmachen in der Stadt ziemlich ausgeweitet hat und das ist wirklich positiv. Fair gehandelte Waren sollten nicht mehr als exotisch gelten, sondern zur Normalität übergehen“, betont Gabriele Hößl, Weltbrücke-Geschäftsführerin.

Einzigartig in der Region ist das Angebot von Juwelier und Uhrenmachermeister Wolfram Holst. Er hat faire Trauringe im Sortiment: „In Peru gibt es eine Mine, in der Gold abgebaut wird zu fairen und sicheren Arbeitsbedingungen, und die Firma Rauschmeyer mit Sitz in Pforzheim produziert dann aus dem Gold die Trauringe. Jeder Ring ist mit einer Code-Nummer über fairtrade.com nachvollziehbar, vom Abbau bis zur Produktion.“

Seit Juli neu in der Pfahlstraße ist das Wollgeschäft „Die Masche“.
Hier gibt es Stricktreffs, Wolle aus artgerechter Haltung der Merinoschafe und eine heiße Tasse fair gehandelten Kaffee, auch über die faire Woche hinaus.