Von -50 zu +50 Grad: „Planet Wüste“ von Michael Martin im Eichstätter Jura-Museum

Eichstätt (intv) Die Extreme unserer Erde festgehalten im Bild. Das ist Michael Martins Mission. In seinen 40 Reisen hat er die entlegendsten Winkel unseres Planeten entdeckt, seine Faszination für die Hitze- und Eiswüsten teilt er in seinen Bildern. Von der Atacama bis zur Antarktis – seine Wanderausstellung „Planet Wüste“ macht seit heute auch Station im Eichstätter Jura-Museum.

Michael Martin ist nicht nur als Fotograf, sondern auch als Geograph, er sieht sich selbst als Botschafter der Wüste. Seine Reisen sind immer ein Abenteuer. Ob im Hundeschlitten über das Eismeer oder auf dem Rücken eines Kamels durch die Sahara – Michael Martins Faszination gilt Orten, an denen das Überleben nur stark angepasst möglich ist.

Eine schöne Symbiose erzeugen im Jura-Museum die Exponate, die das Leben in diesen Extremzonen veranschaulichen. Neben dem imposanten Eisbären erzählen auch die kleineren Ausstellungsstücke eine interessante Geschichte. So ist hier ein Moorschneehuhn aus dem Jahr 1864 zu sehen, oder ein Krill von einer der ersten Antarktisexpeditionen um 1905.

Vom 26. 10. 2016 bis 26. 02. 2017 ist die Ausstellung im Jura-Museum in Eichstätt zu sehen.