Vogelschutzinsel Ingolstadt Teil eines Netzwerks

Ingolstadt (intv) Eine wilde Insel mitten im Ingolstädter Stausee. Die sogenannte Vogelschutzinsel in Ingolstadt erfährt jetzt eine besondere Ehre. Sie wird ein Baustein im Teilprojekt „WILDisland“-Netzwerk, das zu den DANUBEPARKS gehört. Die Insel soll so auch in Zukunft ohne menschlichen Einfluss bleiben. Als in den 70er Jahren in Ingolstadt der Stausee entstand, wurde aus einem Teil des Festungsrings eine kleine Insel – heute bekannt als Vogelschutzinsel. Die Besonderheit: hier haben Menschen nichts zu sagen. Vögel wie Fischreiher oder Kormorane können ungestört brüten. Bereits seit 36 Jahren steht die „Vogelschutzinsel“ unter Naturdenkmalschutz – nun hat die Stadt die Insel als Baustein in das „WILDisland“-Netzwerk eingebracht.  Ziel ist es, Stadt und Donau näher zusammenzubringen, auch in Sachen Naturschutz. Die kleine Insel in Ingolstadt soll ein geschützter Ort für Wildvögel sein. 900 solcher Inseln gibt es entlang der Donau. Sie bilden auf dem 2850 Kilometer langen Flusslauf eine Kette wertvoller Wildnisgebiete. Mit der Aufnahme in das WILDisland-Netzwerk profitiert auch die Stadt.  Die Menschen haben aber auch etwas von dem Naturschauspiel, zum Beispiel mit einem Blick durchs Fernglas.

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