„vier gärten“ als Vorzeigeprojekt

Ingolstadt (intv) Regional erzeugte Produkte sind „in“ wie nie. Etwa zwei Drittel der Deutschen setzen auf erntefrische Lebensmittel im Hofladen und auf dem Wochenmarkt. Trotz großer Konkurrenz durch Discounter können Direktvermarkter beim Verbraucher punkten. Wie erfahren die Landwirte auf der Direktvermarktertagung in Weichering.

Ein Vorzeigebeispiel ist, laut dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, die Regionalmarke „vier gärten“ aus Ingolstadt und den Landkreisen. Produkte mit den vier bunten Blumen gibt es seit Januar 2015 im Lebensmitteleinzelhandel der Region zu kaufen.

„Aus der Region für die Region.“ Bei der Direktvermarktertagung tauschen sich Direktvermarkter und Betriebsleiter aus, geben Tipps, was der Kunde vom regionalen Erzeuger erwartet. Denn nicht nur Biolabel oder Regionalsiegel geben dem Kunden Sicherheit. „Der große Pluspunkt der Direktvermarkter: Sie produzieren selbst ihr eigenes Produkt am Hof oder verkaufen auch Produkte von Kollegen und wissen sehr viel darüber und das müssen sie den Verbrauchern auch dementsprechend kommunizieren“, erklärt Sabine Biberger vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt.

Beispielsweise über ausgelegte Rezeptvorschläge in den Hofläden, damit die Verbraucher auch lernen, was aus saisonalen Lebensmitteln alles zu zaubern ist. Dann bringt beispielsweise der Geflügelvermarkter die gesamte Pute an den Mann und nicht nur die Brust.