Vier Aquaplaning-Unfälle auf der Autobahn

Ingolstadt (intv) Während des starken Regens sind gestern  auf der Autobahn vier Aquaplaning-Unfälle passiert.

Glück im Unglück hatte ein 27-Jähriger aus dem Landkreis Bamberg. Der 27 -Jährige fuhr bei starkem Regen mit seinen VW Passat auf der linken Spur der A9. Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit bei Aquaplaning hat er bei Stammham die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Das Auto krachte erst gegen die Mittelleitplanke und schleuderte dann nach rechts  in die Böschung hinein. Anschließend überschlug sich das Auto. Schließlich kam der Passat auf der rechten Fahrspur auf dem Dach zum Stillstand. Die drei Insassen, eine 32-jährige Frau und ein einjähriges Kleinkind sowie der Fahrer, wurden mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den Fahrer wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Der Schaden beläuft auf etwa 11.000 Euro.

Ein 60-jähriger Gaimersheimer kam auf der A9 kurz vor der Anschlussstelle Ingolstadt-Nord nach rechts ins Schleudern. Er stieß dabei mit einem auf dem  rechten Fahrstreifen fahrenden VW Tiguan zusammen. Wobei der Tiguan ins Schleudern geriet und gegen die Mittelleitplanke prallte.Verletzt wurde niemand, der Schaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt.

Ebenfalls zu schnell unterwegs bei regennasser Fahrbahn war ein 26-Jähriger aus dem Landkreis Nürnberger Land mit seinem Mercedes CLS. Kurz nach der Anschlussstelle Altmühltal geriet er auf der linken Spur ins Schleudern und stieß daraufhin gegen die rechte Leitplanke.Die stark beschädigte Leitplanke musste durch die Autobahnmeisterei Greding auf einer Länge von circa 30 Meter abgesichert werden.
Der Gesamtschaden beträgt circa  12.000 Euro.

Auch ein 44-Jähriger aus dem Landkreis Kelheim passte seine Geschwindigkeit nicht den Straßenverhältnissen an und kam so kurz nach der Anschlussstelle Wolnzach auf der A 93 mit
seinem Mercedes ins Schleudern. Anschließend prallte er gegen die Mittelleitplanke und kam quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Seinen stark beschädigten Pkw konnte er anschließend noch zur Seite fahren. Hier wurde ebenfalls circa  30 Meter Leitplanke beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 6.000 Euro.

Für das Verursachen eines Verkehrsunfalls mit Sachschaden aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei nasser Fahrbahn sieht der Bußgeldkatalog 145 Euro Geldbuße und einen Punkt vor.