Videoüberwachung 2.0

Ingolstadt (intv) Trotz der guten Sicherheitslage wird die Videoüberwachung in Ingolstadt ausgebaut. Das dient für ein besseres Sicherheitsgefühl der Bürger. Dann wird nicht nur der ZOB mit Kameras überwacht, sondern auch der Viktualienmarkt.

Eine Umfrage der Stadt hat ergeben, dass der Mehrheit der Ingolstädter Bevölkerung eine Videoüberwachung nichts ausmacht. Sie ist sogar erwünscht. Zumindest in Teilen der Stadt, die öfters durch Straftaten auffällig werden. Wie zum Beispiel der Viktualienmarkt bei Nacht. Hier gibt es seit Wochen immer wieder Schlägereien zwischen Betrunkenen. Um die Täter auf schnellstmöglichen Weg zu finden oder solche Straftaten sogar vorsorglich zu vermeiden wird das Überwachungssystem installiert. Bestärkt wird diese Entscheidung von dem im März eingeweihten Überwachungssystem. Denn das Videosystem am ZOB konnte bisher einige Straftaten erfassen, wodurch die Polizei schnell handeln konnte.

Doch nicht nur das Problem am Viktualienmarkt wird in Angriff genommen. Derzeit sitzt auch die Angst vor Großveranstaltungen im Kopf der Bürger. Jetzt, kurz nach dem Anschlag in Manchester, haben viele Angst. Daher hat die Stadt Ingolstadt in Abstimmung mit der Polizei entschieden, dass eine mobile Videoüberwachung auf dem Pfingstvolksfest nötig ist. Mit sechs mobilen Kameras, Personenkontrollen und erhöhter Polizeipräsenz sind sie für den Ernstfall gewappnet.