VfL Treuchtlingen bleibt in der Erfolgsspur

Treuchtlingen (intv) Der VfL Treuchtlingen sorgt auch in seiner fünften Saison in der Ersten Regionalliga für Furore. Mit zwei Siegen aus den ersten drei Spielen – darunter zum Saisonauftakt ein Achtungserfolg beim FC Bayern München II – ist die Mannschaft von Stephan Harlander sehr gut in die neue Spielzeit gestartet, und hat diesen Schwung auch ins zweite Heimspiel mitgenommen. Gegen die Dachau Spurs gelang den Baskets am Samstag-Abend ein nie ernsthaft gefährdeter 76:46-Erfolg.

30 Punkte Vorsprung auch ein klares Indiz: die Baskets sind mittlerweile nicht nur in der Regio 1 angekommen – sie sind gekommen um zu bleiben und werden inzwischen von der Konkurrenz auch ernstgenommen, ohne abzuheben: „Wenn wir zehn Siege haben, dann können wir mit jedem weiteren Sieg nach oben schauen. Aber wir haben mit einem Schnitt von 20,5 Jahren die jüngste VfL-Mannschaft, da bleiben wir ganz ruhig auf dem Teppich. Wenn alle fit sind und bleiben können wir aber inzwischen auch gegen jede Mannschaft in dieser Liga gewinnen“, so Trainer Stephan Harlander, der nach Abstiegskampf in den Anfangsjahren nun doch deutlich entspannter das Abenteuer Regionalliga und seine siebte VfL-Saison angehen kann. Auf dem Feld hat man nun zwar mit den beiden Ferschl-Brüdern (beruflich bedint) und dem besten Dreier-Schützen der Liga, Peter Maischak auch starke Abgänge zu verkraften, doch ansonsten sind Leistungsträger wie Eisenberger, Huhn, Lang oder Geiselsöder geblieben, vier Jugendspieler in den Kader integriert worden und ein starker Rückkehrer sorgt zudem für weitere wichtige Punkte: Stefan Schmoll. Nach zwei Jahren bei Zweitligist Nördlingen ist der Polizeibeamte nun zurück an alter Wirkungsstätte – und das quasi in Dreifach-Funktion: als Punktegarant, neuer Kapitän und Abteilungsleiter. Denn nach knapp 30 Jahren im Verein – davon die letzten 18 Jahre als Abteilungsleiter – tritt VfL-Urgestein Josef Ferschl mit knapp 60 Jahren ins zweite Glied zurück. Er hat den Neuanfang von der untersten Liga gestartet, die Baskets bis in die 1. Regionalliga geführt und nun den Generationswechsel eingeläutet. Mit seiner Erfahrung bleibt er aber als VfL-„Finanzminister“ den Baskets erhalten und steht seinem Nachfolger Schmoll natürlich mit Rat und Tat zur Seite. Dass dieser die Doppelbelastung als Spieler und Abteilungsleiter meistern kann, zeigte er auch am Samstag. Mit 22 Punkten ging der Abteilungsleiter als Topscorer vorbildlich voran, und kann nach dem zweiten Heimsieg in der „Senefelder Hölle“ beruhigt nach vorne blicken.