Veronika Peters holt 28,4 Prozent für die Ingolstädter SPD

Ingolstadt (intv) Zur Stichwahl hat es nicht gereicht, doch mit 28,4 Prozent holt Veronika Peters für die SPD das beste Ergebnis in einer OB-Wahl seit 1990. Dabei ging die 57jährige Unternehmerin als parteilose Kandidatin ins Rennen. Ihr Wahlkampf war engagiert und intensiv, nach ersten Analysen konnte vor allem viele Jungwähler überzeugen, offensichtlich gaben ihr auch Wähler aus dem Mitte-Links- Spektrum ihre Stimme, um eine Stichwahl herbeizuführen.

Unabhängig von der Größe der neuen Stadtratsfraktion setzt Veronika Peters auf eine schlagkräftige Oppositionsrolle der SPD, eine Zusammenarbeit mit der CSU schließt sie so gut wie aus. „Bisher hat noch niemand aus dem Rathaus bei mir angerufen, meine Telefonnummer aber ist bekannt.“ Intensiven Telefonkontakt mit der CSU bestätigt hingegen FW-Fraktionsvorsitzender Markus Reichhart, sollte das CSU-FW-Bündnis fortgesetzt werden, ist er Favorit für den Posten des 3. Bürgermeister und damit Nachfolger von Sepp Misslbeck.