Vernetzt auf zwei Rädern: Radfahren im Landkreis Pfaffenhofen

Pfaffenhofen (intv) Es tut der Gesundheit gut, trägt zum Klimaschutz bei und ist für die Sicherung von rund 25000 Arbeitsplätzen in Bayern verantwortlich. Kaum ein Argument spricht gegen das Radfahren. Damit Radler rund um Pfaffenhofen noch einfacher ans Ziel kommen, nutzt der Landkreis Freistaatliche Förderprogramme, wo er kann – und das überdurchschnittlich gut.

Insgesamt acht Radwege sind oder werden noch im Landkreis Pfaffenhofen realisiert, die im Förderprogramm der bayerischen Regierung inkludiert sind. Das sind doppelt so viele wie in anderen Landkreisen. „Bei Staats- und Bundesstraßen fördern wir zu 100 %, da kommen auf die Kommunen keine Kosten zu und es gibt für besondere Projekte noch eine Förderung im Rahmen der kommunalen Sonderlast, da fördern wir momentan mit 55 %.“, erklärt Karl Straub (CSU), Mitglied des Landtags. Bereits fertig ist zum Beispiel der neue Radweg an der B13 zwischen Pörnbach und Raitbach. Hier muss nur noch eine 6 Kilometer-lange Lücke geschlossen werden. Arne Schönbrodt, der Abteilungsleiter für den Landkreis Pfaffenhofen im  staatlichen Bauamt Ingolstadt, fasst zusammen: „Dann kommt noch ein Radweg zwischen Geisenfeld und Engelbrechtsmünster – wenn der Grunderwerb über die Bühne geht. Dann kommen noch an Staatsstraßen vier Wege. Einer zwischen Strobenried und Eurernbach ist schon fertiggestellt. Dann 2020 östlich Fahlenbach noch ein Radlweg und dann noch zwei weitere bei Schweitenkirchen bis an die Landkreisgrenze.“ Neue Radwege brauchen auch neue Verkehrsschilder. Landrat Martin Wolf (CSU) setzt sich mit der Unterstützung der Kommunalunternehmen Strukturentwicklung – kurz KUS – für eine einheitliche Beschilderung im gesamten Landkreis ein. Er rechnet mit 500.000 Euro Kosten. „Es gibt einmal die LEADER-Förderung und dann muss jeman den zweiten Teil tragen. Und da haben wir uns vorgestellt, dass die 18 Gemeinden – Hohenwart ist ja bei ND/SOB dabei – dass die die Kofinanzierung tragen und das wird am Donnerstag (20.09.2018) abgestimmt.“, verrät Wolf. Davon ist abhängig mit welchen Kosten die Gemeinden für die Beschilderung zu rechnen haben. Aus Sicht des Landrats könnte die Abstimmung im Besten Fall ergeben, dass 200.000 Euro durch das LEADER-Programm gedeckt werden.