Verkehrssicherheitsaktion „Ankommen statt Umkommen“

Ingolstadt (intv) Junge Fahranfänger sind überdurchschnittlich oft an schweren Verkehrsunfällen beteiligt. Die Gruppe der 18 bis 24-Jährigen war im vergangenen Jahr im Bereich Oberbayern Nord an mehr als 4.500 Unfällen beteiligt. Dies entspricht 10,3 Prozent der Gesamtunfälle. 21 Menschen fanden dabei den Tod. Um schwere Unfälle mit Fahranfängern zu verhindern, hat am Wochenende die Verkehrssicherheitsaktion „Ankommen statt Umkommen“ der Polizeiinspektion Ingolstadt stattgefunden. 120 jungen Fahranfängern wurde im Rahmen der Aktion ein kostenloses Fahrsicherheitstraining angeboten. An vier Stationen konnten sie unter der Anleitung von Fahrlehrern das richtige Verhalten in gefährlichen Situationen erlernen. Zudem verdeutlichte die Feuerwehr Ingolstadt bei einem Crash-Versuch, welche Kräfte auf ein Auto bei einem Frontalaufprall mit 50 Stundenkilometer einwirken. Anschließend war eine Rettungsübung mit der Feuerwehr und dem BRK zu sehen. Die Polizei klärte über die Gefahren von Alkoholeinwirkung am Steuer auf. Durch das Training und die Aufklärung sollen Unfälle von jungen Fahranfängern reduziert werden. Da die Aktion eine Präventionsmaßnahme ist, lässt sich ihr Erfolg jedoch nicht wirklich messen. Wenn aber nur ein Unfall dadurch vermieden werden kann, so Franz Bäumler, der Verkehrssachbearbeiter der Polizeiinspektion Ingolstadt, hat es sich auf jeden Fall gelohnt.