Verkehrsentwicklungsplan bis 2025

Ingolstadt (intv) Jeder zweite Weg in Ingolstadt wird mit dem Auto zurückgelegt. Das geht aus dem Verkehrsentwicklungsplan hervor, der ab jetzt in gedruckter Form im Rathaus ausliegt. Und durch die gute Wirtschaftslage und den Zuzug auf die Schanz wird das Verkehrsaufkommen bis 2025 nochmal um 15 Prozent zunehmen. Da müssen Lösungen her. Einige stehen im Verkehrsentwicklungsplan – der wurde heute der Presse vorgestellt.

Priorität eins haben der Ausbau eines Vorrangroutennetzes für Radfahrer, der Bahnhalt Audi, die Stärkung des ÖPNV und die geänderte Ampelschaltung der Westlichen Ringstraße. „Das ist ein Test bis März. Wir versuchen durch eine veränderte Ampelschaltung am Probierlweg und am Brodmühlweg, dass wir da in den Spitzenzeiten den Verkehrsfluss erleichtern, dass man nicht so oft anhalten muss. Und dass der Stau im oberen Bereich abgebaut wird. Solche Effekte, das wollen wir auch verbessern“, erklärt Stadtbaurätin Renate Preßlein-Lehle.

Trotzdem kommt es in den Spitzen zu Staus, das ist in Großstädten wie München nicht anders, so Preßlein-Lehle. Dem Verkehrsentwicklungsplan sind mehrere Bürgerwerkstätten vorangegangen.

Knapp 40 lang- und kurfristige Maßnahmen sind im Verkehrsentwicklungsplan festgesetzt. Beispielsweise auch die höhenfreie Kreuzung Münchnerstraße/Ringstraße. Es findet sich sogar ein Vermerk zur 4. Donauquerung östlich Gerolfing und eine 4. Fahrspur der Westlichen Ringstraße. Wann und ob es überhaupt zu einer Realisierung kommt, ist allerdings noch Zukunftsmusik.