Vera Molnar – „(Un)Ordnung“ im MKK

Ingolstadt (intv) Die neue Ausstellung im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt heißt „(Un)Ordnung“ und beginnt am Samstag, den 29. März. Die Stiftung für Konkrete Kunst und Design und das Museum für Konkrete Kunst haben Vera Molnar zu ihrem 90. Geburtstag diese Ausstellung gewidmet. Die ungarische Künstlerin lebt und arbeitet seit 1947 in Paris. Die Kuratorin der Ausstellung bezeichnet Vera Molnar als „Pionierin der Computerkunst“. Seit den 1950ern arbeitet die Künstlerin schon mit Großrechnern. Als Grundlage für ihre Arbeit dienen Quadrate und Kreise. Dabei ist es ist es ihr wichtig, den Wahrnehmungsprozess durch geringe Verschiebungen und Umgestaltung zu verändern. Bei Vera Molnars Werken trifft strenge Regelmäßigkeit auf zufällige Störungen. Sie sucht in ihren Arbeiten immer ein Prozent Unordnung. Das Strukturierte wird dabei durch kleine Fehler aufgebrochen, entweder durch die Künstlerin selbst oder den Computer. Um 1970 programmierte Vera Molnar mit ihrem Mann eine Computer-Software. Diese selbst geschriebenen Programme wurden modernisiert und werden in der neuen Ausstellung vorgestellt. Der Besucher kann dadurch die Entstehungsprozesse der künstlerischen Werke nachvollziehen.

Die Ausstellung „(Un)Ordnung“ wird vom 29. März bis zum 29. Juni im Museum für Konkrete Kunst gezeigt.

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