Urteil im Wrede-Prozess

Ingolstadt (intv) Drei Jahre Freiheitsstrafe wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher und wissentlich schwerer Körperverletzung – dieses Urteil befand das Landgericht Ingolstadt im sogenannten „Wrede-Prozess“ für „notwendig und ausreichend“, wie Richter Jochen Bösl heute verkündete. Die Vorsitzenden sahen es als erwiesen an, dass es am 3. September vor zwei Jahren zu einer Auseinandersetzung zwischen den Geschäftspartnern Mario W. und Peter F. gekommen sei. Infolge dessen habe sich ein Schuss gelöst, der Mario W. tödlich in die Brust getroffen hat. Danach hat der Angeklagte erwiesenermaßen mindestens 30 Mal innerhalb einer Minute brutal auf das Gesicht seines Opfers eingeschlagen – eine Bewährungsstrafe kam für das Gericht deshalb nicht in Frage. Mehr dazu heute ab 18 Uhr in der teleschau.