Upgrade der „kleinen“ Gartenschau: Pfaffenhofener setzen Blumenzwiebeln

Pfaffenhofen (intv) Von Mai bis August letzten Jahres war Pfaffenhofen Gastgeber der „Gartenschau zum Anfassen“. Seitdem die 26.000 Einwohnerstadt den Zuschlag bekommen hat, blüht sie buchstäblich auf. Damit auch nach der Gartenschau noch alles so schön bleibt wie 2017 kümmern sich fleißge Helfer ehrenamtlich um die Pflege.

Zwei Tage, 1.000qm, 30.000 Blumenzwiebeln, 27 ehrenamtliche Helfer und ein Ziel: blühende Blumen. Der Freundeskreis „Gartenschau“ kümmert sich in Pfaffenhofen u. a. um die Grünanlage an der Ilm. Weil die Gartenschau allerdings für den Sommer angelegt war, fehlten bisher die Frühlingsblüher wie Tulpen und Narzissen. Die müssen schon im Herbst in die Erde, damit sie im März austreiben können. Die Ehrenamtlichen mussten gut 6.000 Löcher graben und mit je 5 Zwiebeln befüllen. Bürger und Anwohner beteligen sich gerne, denn nur wenn die Anlage gepflegt wird, können sie sie noch lange nutzen. Sollten Zerstörung oder Arbeitsaufwand überhand nehmen, würde die Stadt die grüne Oase wohl schnell in eine Wiese oder Bauland umwandeln. Ohne die Freiwilligen würde es insgesamt viel weniger Grün in Pfaffenhofen geben. Die Stadt stellt ihnen das gesamte Material und kann somit statt in Gärtner in noch mehr Pflanzen investieren.