Unterstützung für Familien, Auszubildende und Flüchtlinge: 160 Jahre Kolpingfamilie Schrobenhausen

Schrobenhausen (intv) Für viele Katholiken haben die ersten Tage im Dezember – abgesehen vom Advent – noch eine weitere wichtige Bedeutung: Am 4.12. hat sich der Todestag von Adolph Kolping gejährt, am kommenden Donnerstag stünde der 203. Geburtstag des Kolpingwerk-Gründers an. Der Priester aus Köln hatte einst die ersten Gesellenvereine Deutschlands aus der Taufe gehoben. Heute gibt es weltweit knapp 6.000 Kolpingfamilien, die sich für soziale Belange einsetzen. Die Schrobenhausener Kolpingfamilie ist eine von ihnen.

Erst kürzlich haben die Schrobenhausener das 160-jährige Bestehen ihres Vereins gefeiert. Aus dem einstigen Gesellenverein wurde im Lauf der Zeit eine vielfältige und mitgliederstarke Organisation. Angelika Hartwig, die seit diesem Jahr zusammen mit Barbara Fieger das Leitungsteam der Kolpingfamilie Schrobenhausen bildet, erklärt: „Wir möchten vor allem generationsübergreifend wirken.“

Deshalb sind auch jung und alt in Aktionen eingebunden. Alle zwei Jahre organisiert die Schrobenhausener Kolpingjugend einen faire Brotzeit mit regionalen Lebensmitteln. 2013 haben die Kolping-Mitglieder den Kreuzweg am Schrobenhausener Kalvarienberg nach langer Sanierungsphase wiedereröffnet. Im Hagenauer Forst gibt es seit fast zwei Jahrzehnten einen Kolping-Naturlehrpfad. Und mitten in Schrobenhausen steht das Kolpinghaus mit 13 Wohneinheiten. „Dort können wir jungen Auszubildenden bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen“, so Franz Mayer vom Kolpinghausverein.

Einen ausführlichen Bericht über die Kolpingfamilie Schrobenhausen sehen Sie am 9. Dezember im Studio Schrobenhausener Land auf intv.