Sendertour

Bereits um 8 Uhr in der Früh geht im Sender das Licht an: Dann kümmern wir uns um Anfragen und Wünsche unserer Zuschauer und Werbekunden.

 

Nach und nach treffen auch die intv-Redakteure ein. Spätestens um neun Uhr sollten alle da sein, denn dann beginnt die Redaktionskonferenz. Zusammen mit den Redakteuren plant der Chef vom Dienst die heutige teleschau-Ausgabe. Welche Themen werden heute behandelt, wie werden die Nachrichten gewichtet, wer übernimmt welchen Drehtermin? Fragen, die es zu klären gilt, bevor es richtig losgehen kann.

Dann wird recherchiert, telefoniert und konzipiert bevor sich die Teams auf den Weg machen. Ein Team besteht normalerweise aus zwei Personen - einem Redakteur und einem Kameramann. Das kann sich aber auch ändern, z.B. bei Konzert-Aufnahmen ist ein zusätzlicher Tonassistent eine große Hilfe. Oft sind wir auch mit unseren Praktikanten unterwegs, damit sie unsere tägliche Arbeit erleben können.

Jetzt wird die Regie besetzt. Der Sendeabwickler beginnt, die bereits produzierten Sendungen in den Sendecomputer einzuspielen. Gemeinsam mit Werbeblöcken und Programmtrailern und dem täglichen Sendeplan werden sie möglichst sekundengenau zusammengebaut. Gleichzeitig produziert der Tages-Regisseur aktuelle Sendungen, wie zum Beispiel Sport Regional.

Inzwischen sind die ersten Teams von ihren Dreharbeiten bereits wieder zurückgekehrt. Die Redakteure sichten das Material und suchen sich die Szenen, Interviewpassagen und Schnittbilder aus, die sie für ihre Beiträge brauchen. Nachdem der Text geschrieben ist, geht es in den Schnitt. Auf allen Schnittplätzen herrscht nun Hochbetrieb. Je nach Terminen können natürlich auch noch Drehteams unterwegs sein. Die geschnittenen Beiträge mitsamt den fertigen Texten bekommt der Chef vom Dienst zur Abnahme.

In speziellen schalldichten Tonkabinen werden die Beiträge von den Redakteuren vertont. Die fertigen Beiträge werden an den Schnittplätzen noch fertig bearbeitet und der Ton abgemischt, eventuell noch mit Musik versehen.

 

Eine Stunde vor Ausstrahlung der teleschau - die Moderatorin geht ins Studio. Licht und Kamera sind schon eingerichtet, die Aufzeichnung beginnt. In der Regie hat der Chef vom Dienst (CvD) immer einen Blick auf die Länge der Moderationen - schließlich muss die teleschau am Ende exakt 30 Minuten lang sein. Beiträge und Moderationen werden "zusammengefahren". Nach der Abnahme durch den CvD kann es pünktlich um 18.00 Uhr losgehen.

 

Die Zeit wird knapp in der Regie - es werden unter Hochdruck Hintergrundbilder für das Studio und die Schrifteinblendungen für die Beiträge erstellt, danach die Beiträge ein letztes Mal gesichtet und kontrolliert. Alles ist für die teleschau vorbereitet, es kann losgehen.

 

Die Erstausgabe Ihrer teleschau geht auf Sendung!

 

Und natürlich ist auch für die Redaktion und die Produktion der Arbeitstag nicht vorbei: zahlreiche Abendveranstaltungen, Konzerte und Termine müssen besucht werden, der CvD bereitet die Planung für den nächsten Tag vor. Oft gehen erst spät am Abend bei intv die Lichter aus, manchmal weit nach Mitternacht.