Umgang mit Natur und Motorsäge

Kipfenberg (intv) Sie kümmern sich um die Pflege des Waldes, fällen Bäume, pflanzen Neue und sind ständig an der frischen Luft. Der Beruf des Forstwirts auch oft als Waldarbeiter bezeichnet, ist vielseitig und abwechslungsreich. Allerdings ist das Führen der Motorsäge Schwerstarbeit und das zielgenaue Fällen eine Wissenschaft für sich.
Der Forstbetrieb Kipfenberg bildet seit zwei Jahren wieder aus. Die sechs Auszubildenden haben bei den Birktalhängen alle Hände voll zu tun. Unter Anleitung von Ausbilder Anton Semmler schneiden sie vom Borkenkäfer befallene Bäume um. Die Holzernte ist ein Schwerpunkt der Waldarbeit, aber
für die jungen Männer ist der Beruf mehr als nur der sichere Umgang mit der Motorsäge. „Mich reizt die Abwechslung, man hat Sonne, man hat Regen und Schnee, die ganze Palette, es macht Spaß körperlich zu arbeiten“, so die Auszubildenden Andreas Gilla und Kilian Hiermeier.

Der Forstbetrieb Kipfenberg ist für 16.000 Hektar Wald der Bayerischen Staatsforsten zuständig. Leiter Rudolf Habereder setzt auf Nachhaltigkeit, nichit nur im Wald, sondern auch bei seinen Mitarbeitern: „Wir haben viele Mitarbeiter, die die nächsten fünf bis zehn Jahre in Rente gehen, da brauchen wir frische neue Kräfte. Wir hoffen, dass die jungen Männer hier eine gute Ausbildung bei uns erfahren und danach bei uns im Betrieb bleiben.“