Übergangs-Präsident soll die Führungskrise an der Katholischen Universität Eichstätt beenden

Eichstätt (intv) Zurück auf Null – Die Zitterpartie geht weiter, denn eigentlich sollte ein neuer Präsident die Katholische Universität Eichtätt-Ingolstadt zum Wintersemster in ruhigere Fahrwasser leiten, doch die Wahl am heutigen Freitag wurde kurzfristig abgeblasen. Offensichtlich gab es nur einen ernsthaften Bewerber.

Ein Interimspräsident soll es jetzt vorerst richten. Zwei Jahre ist die Amtszeit angesetzt, In diesem Zeitraum sollen die Gremien die nächste Kandidatensuche intensiv vorbereiten, absehbar mit dem gleichen Bewerbungsvoraussetzungen wie bei der abgebrochenen Wahl, so Senatspräsidentin Prof. Gabriele Gien.

Die magere Ausbeute auf der Bewerberliste erklärt Frau Gien mit der Tatsache, dass im ersten Halbjahr insgesamt 13 deutsche Universitäten die Chefposition ausgeschrieben haben, mögliche ideale Kandidaten sich deshalb schon anderwärtig orientiert haben. In etwa einem Jahr, wenn die offizielle Ausschreibung in die heiße Phase geht, könne es bewerbermäßig ganz anders aussehen.

Den Übergangspräsidenten wird die Kirchenstiftung voraussichtlich am 14. Juli vorstellen.

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