TSV Rohrbach und TSV Jetzendorf teilen die Derby-Punkte

Rohrbach (intv) Der TSV Rohrbach empfing zum Auftakt der Bezirksliga-Rückrunde am Sonntag den TSV Jetzendorf zum Landkreis-Derby. Die Rollen dabei klar verteilt. Während Rohrbach nach zwei Niederlagen in der goldenen Tabellenmitte den Blick wieder nach unten richten muss, wollte Jetzendorf als Vorrunden-Zweiter natürlich weiter Punkte im Aufstiegsrennen sammeln. Am Ende einigte man sich nach 90 durchaus sehr intensiven Derby-Minuten wie schon im Hinspiel auf ein leistungsgerechtes Unentschieden. Dabei kam der TSV Rohrbach deutlich besser ins Spiel. Die Mannschaft von Markus Mattes störte den Tabellenzweiten schon früh im Spielaufbau, ging aggressiver in die Zweikämpfe und erarbeitete sich damit von Beginn an ein durchaus etwas überraschendes Übergewicht. „Wir haben eine hervorragende erste Hälfte gespielt, da waren wir die klar bessere Mannschaft. Aber wir haben leider kein Kapital daraus geschlagen. Aufgrund der zweiten Hälfte geht das Unentschieden in Ordnung. Positiv ist auf alle Fälle, dass wir gegen diese Jetzendorfer Offensiv-Maschine zu Null gespielt haben“, so das nicht unzufriedene Fazit von Rohrbachs Trainer Markus Mattes. Philipp Federl (14.) und Dominik Kaindl (23.) hatten noch die besten Gelegenheiten, die Hausherren in Führung zu schießen. Auch der erneut läuferisch sehr starke Oliver Duchale war von der Jetzendorfer Abwehr nur schwer zu halten, vor allem die Zweikämpfe mit Stefan Horky waren dabei schon allein das Eintrittsgeld wert. In Hälfte Zwei musste die Mattes-Elf ihrem hohen Anfangstempo bei sommerlichen Temperaturen Tribut zollen. Nun nahm die Mannschaft von Harald Maier das Zepter in die Hand. Vor allem Tobias Hofmeister hätte nach schönem Zuspiel von Vohberger allein vor Keeper Schober die Führung erzielen müssen – schob den Ball bei der besten Chance des Spiels aber knapp am rechten Pfosten vorbei (60.). In einem hart umkämpften Derby nennenswerte Möglichkeiten aber weitgehend Mangelware, weshalb die Punkteteilung auch in Ordnung geht. „Wir sind überhaupt nicht in dieses Spiel reingekommen. Dass Rohrbach dieses Tempo nicht über 90 Minuten gehen kann, hat man in Hälfte Zwei gesehen. Da haben wir das Spiel beherrscht, aber unterm Strich ein gerechtes Unentschieden, mit dem auch wir leben können“, so Jetzendorfs Trainer Harald Maier.