Trotz Verlust: BAUER AG blickt optimistisch nach vorne

Schrobenhausen/München (intv) Optimismus trotz Verlust, das ist die derzeitige Stimmung bei der BAUER Unternehmensgruppe aus Schrobenhausen. Der weltweit tätige Spezialtiefbaukonzern schloss das Jahr 2013 mit einem Minus von 19,4 Millionen EUR ab. Das teilte Vorstandsvorsitzender Thomas Bauer auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in München mit. Schuld am ausbleibenden Gewinn ist ein misslungenes Großprojekt in Jordanien. Beim Bau von Wasserbrunnen für die Hauptstadt Amman sei es zu unvorhersehbaren Marktsituationen gekommen, so Bauer. Die Gesamtkonzernleistung wuchs hingegen auf über 1,5 Milliarden EUR. Vor allem die Bereiche Bau und Maschinenbau konnten leicht zulegen. Für dieses Jahr sei der Auftragsbestand gesichert, heißt es, die Bauer AG erwartet einen Gewinn von 20 bis 25 Millionen EUR. Zu den jüngsten Großprojekten gehören die Gründung der neuen Gazprom-Zentrale in St Petersburg sowie eine Dammsanierung in den USA. Weltweit beschäftigt der Konzern über 10.000 Mitarbeiter, davon fast 2.000 an den Standorten Schrobenhausen, Edelshausen und Aresing.