Trend für Grabschmuck

Ingolstadt (intv) Am Donnerstag ist Allerheiligen. An dem Totengedenktag achten die Leute ganz besonders darauf, dass das Grab gut aussieht. Hierfür scheuen die Angehörigen keine Kosten und Mühen, um zu zeigen, wie wichtig einem der Verstorbene ist. Pflanzenschalen und Gestecke schmücken daher die Gräber. Erika und Nelkenwaren waren damals, heutzutage steigt die Nachfrage nach abstraktem Grabschmuck.

Dabei können die Floristinnen zwischen Tannenzweigen, farbenfrohen Blumen und allerhand Werkzeug kreativ sein. Mit Wurzeln, Zweigen und Drähten versuchen die Damen das Grab wiederzuspiegeln. Doch was nutzt das schönste Gesteck, wenn es ein paar Tage später verwelkt ist. Neben der Optik spielt auch die Beständigkeit eine Rolle. Schließlich soll der Schmuck möglichst lange halten, auch wenn es mal kältere Nächte gibt. Weißes Gitterkraut ist dafür besonders geeignet, denn dieses übersteht Winter und Frost, bis die Frühjahrsbepflanzung wieder losgeht.

Den diesjährigen Gesteckvariationen sind also keine Grenzen gesetzt. Mit viel Farbe und einem natürlichen Aussehen sind sie für einen jeden Friedhofsbesucher ein Hingucker.