Studenten der THI schicken Stratosphärenballon in den Himmel

Ingolstadt (intv) Die Studenten der Technischen Hochschule Ingolstadt der Fakultäten Maschinenbau sowie Elektrotechnik und Informatik haben sich im 6. Semester der Praxis gewidmet. So hat die Gruppe Maschinenbau das, in den vergangenen Semestern gesammelte, Wissen aus Physik für Höhe, Gewicht, Auftrieb, Aerodynamik beim Auf- und Abstieg auf den Bau eines Stratosphärenballons angewendet. Die Studenten aus den Fachrichtungen Elektrotechnik und Informatik waren für die Sensorik für Höhenaufzeichnung inklusive GPS, der 360°-Kamera – eben alles Technisches – zuständig.

Der Stratosphärenballon bestand aus drei Hauptkomponenten:

Die Sonde, die das Herz für die Messungen in der Stratosphäre darstellt. Sie beinhaltet in einer Konstruktion aus Styropor das GPS-System, die Kamera und die Messtechnik. Gemessen wird zum Bespiel der Luftdruck und die Temperatur.

Zweites Element ist der Fallschirm aus Rettungsfolie. Dieser ist d nach dem Abkoppeln vom Helium gefüllten Ballon dafür zuständig, dass die Sonde wohlbehalten auf den Erdboden zurückkehrt.

Gezogen und in die Stratosphäre getragen wird alles von dem Ballon aus Malerfolie. Dieser ist mit Helium gefüllt. Natürlich von den Studenten genau berechnet, mit welcher Menge Helium.

Die Berechnung basiert darauf, dass der Balon maximal 20 Kilometer in die Höhe steigen soll und das bei einer Dauer von maximal 60 Minuten.

Aus den Bildern der Kamera, die die Sonde aufgenommen hat, wird ein Kurzfilm entstehen und die Messdaten werden analysiert.