Strömungstauchen in der Donau will geübt sein

Ingolstadt (intv) Am Pionierübungsplatz ging es für die Taucher der Wasserwacht Ingolstadt und Neuburg am Sonntag ins kühle Nass der Donau. In Zusammenarbeit mit den BRK-Schnelleinsatztruppen für Technik und Sicherheit führten 30 Einsatzkräfte Strömungstauchgänge durch. Denn Sucheinsätze im Fließgewässer verlangen den Rettungstauchern einiges ab.

Mit Hilfe eines Sonargerätes scannen die Kollegen von Motorrettungsbooten den Grund eines Gewässers ab und grenzen so das Einsatzgebiet ein. Auch vom Ufer aus starten die Taucher in die Fluten. Neben der körperlichen Anstrengung stellt die Strömung, die Wassertemparatur sowie die schlechte Sicht eine enorme Belastung für die eingesetzten Taucher dar. Alles in allem ein großer Aufwand, der sich aber lohnt, wenn dann im Ernstfall alles reibungslos klappt und die Rettungstaucher Personen lebend aus dem Wasser holen.