Funktion und Ablauf der Europawahl

Ingolstadt (intv) In Deutschland ist es am Sonntag, den 25. Mai endlich soweit. Die Europawahl lädt zur Stimmabgabe der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger ein. Europaweit können 380 Millionen aus 28 EU-Staaten ihre Stimme abgeben.

Die Wahl ist kontrovers diskutiert, da nicht jedem klar ist, warum und was eigentlich gewählt werden sollte. Die Parteien kommunizieren zudem nicht für jedermann klar, fütr welche Werte sie stehen.

Außer der Verwirrung, gibt es weitere Gründe, warum sich Wahlberechtigte ihrer Stimme enthalten und zu Nichtwählern werden.
Von der Politik enttäuschte Menschen sehen keinen Sinn darin noch zu wählen, da dies nichts bewirke.
Sozial schwache Menschen hätten meist Desinteresse am politischen Geschehen und würden sich der Politik abwenden.
Viele würden denken, dass Nichtwählen eine Protesthandlung darstellt, die sie so zum Ausdruck bringen.

Der Stimmzettel Deutschlands beinhaltet 25 teilnehmende Parteien. Der Spitzenkandidat und deren weitere Kandidaten sind jeweils aufgeführt. Ein Kreuz bei einer der Parteien ist zu setzen.

Das Europäische Parlament hat durch die Wahl in 2014 noch mehr Macht. Es geht um mehr Macht in der Mitbestimmung der Verabschiedung von Gesetzen, die übergreifend für die 28 EU-Mitgliedstaaten in Kraft treten könnten. Zudem haben die Wahlberechtigten mit ihrer Stimme Einfluß darauf, welche Spitzenkandidaten in die Auswahl zum EU-Kommissionspräsidenten rücken.